Archive | October 2012

Amazon rutscht in Verlustzone

Der US-Onlinehändler Amazon hat im dritten Quartal einen Verlust von 274 Millionen US-Dollar eingefahren. Das geht aus den Geschäftszahlen hervor, die das Unternehmen am Donnerstag veröffentlicht hat.  Im Vorjahresquartal hatte Amazon noch einen Gewinn von 63 Millionen US-Dollar vermelden können. Der Umsatz dagegen stieg gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf nun 13,8 Milliarden US-Dollar.

Grund für das Abrutschen in die Verlustzone ist laut der Mitteilung eine Abschreibung auf die Beteiligung an dem Coupon-Spezialisten Living Social.

Darüber hinaus verkauft Amazon mit dem Kindle Fire HD eine neue Tablet-Generation, von der einige Geräte bereits in Europa erhältlich sind. Nach Aussage von Amazon-Chef Bezos verkauft sein Unternehmen diese Geräte praktisch zum Herstellungspreis, um das Geld dann mit dem Verkauf von Inhalten zu verdienen.

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Spotify: 70 Millionen Verlust in zwei Jahren

Der Musik-Streamingdienst musste trotz seines großen Wachstums erhebliche Verluste einfahren. Allein in diesem Jahr verlor Spotify mehr als 40 Millionen Euro. Ein niederländisches Unternehmen verklagt Spotify außerdem wegen angeblicher Patentverletzungen.

Auch wenn Musik-Streaming mittlerweile in puncto Umsatz deutlich aufgeholt hat, so haben Anbieter nach wie vor mit Geldproblemen zu kämpfen. Das zeigen die Zahlen des Streaminganbieters Spotify, der 2011 188 Millionen Euro Umsatz machte, dabei aber auch einen Verlust von 40 Millionen Euro verzeichnen musste (375 Millionen Schwedische Kronen, nach damaligen Wechselkurs).

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Musiker-Einkünfte im Internetzeitalter

Die Süddeutsche Zeitung befasst sich mit der Problematik zurückgehender Plattenverkäufe bei zunehmender Streamingnutzung. Es geht natürlich ums Geld: Ein Streamingabruf über eine der vielen offiziellen Dienste, wie Spotify, Juke, Deezer oder Napster, bringt dem Künstler 0,005 Dollar oder einen halben US-Cent. Deswegen stellen sich immer mehr Künstler und Bands quer. Sie wollen nicht mehr gestreamt werden.

Das Ergebnis einer Umfrage der amerikanischen Musikindustrie ist auch nicht gerade förderlich, denn es besagt, dass junge Menschen, die einen Streamingdienst abonnieren, WENIGER MUSIK KAUFEN!

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XBox Music = iTunes + Spotify + last.fm

XBox Music wird zunächst über ein Systemupdate der Spielekonsole XBox 360 verfügbar sein. Zudem wird das Musikportal in Windows 8, Windows RT und das in Kürze verfügbare Windows Phone 8 integriert.

In der kostenlosen Variante bietet XBox Music einen Streaming-Dienst nach dem Vorbilde anderer Musik-Streamingdienste wie Spotify, Napster oder Rdio. Im Angebot sind 30 Millionen Titel, die in voller Länge abgespielt werden können. Die Nutzungsdauer ist nach einem halben Jahr auf monatlich 10 Stunden beschränkt und das Angebot wird durch Werbung unterbrochen. Für 10 US-Dollar monatlich bekommt man den XBox Music Pass, der das unbegrenzte Streamen auf allen Plattformen und einen Offline-Modus bietet. Darüber hinaus kann man auf 70.000 Musikvideos zugreifen.
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Facebook macht jetzt in Collections

Facebook doing the Pinterest

Das Pinterest-Design ist nicht die Antwort auf alles

Momentan ist Pinterest eine der heißen Geschichten des Internet. Dahinter steckt eine gute Idee und ein neuartiges Layout. Der Blogger Jesse Fornear argumentiert, dass dem Layout zu viel Anteil am Erfolg von Pinterest zugeschrieben wird und daher neue Websites und Relaunches alter Websites auf dieses Prinzip setzen. Z.B. digg und myspace.

Fornear argumentiert, dass das visuelle Konzept von Pinterest erstens nicht der alleinige Grund für den Erfolg ist, denn “Not much credit is given to their bookmarklet, sign up flow, email notifications, target market, Facebook integration, timing, etc., all of which worked together to launch Pinterest into the Alexa top 100.”, und zweitens der Erfolg dieses Layouts an die Aufbereitung bildlichen Contents geknüpft ist.

Demnach sollte man sich gut überlegen, ob dieses Prinzip für den eigenen Relaunch oder Launch die richtige Idee ist.

 

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Youtube Channel starten in Deutschland

Googles Videokanal Youtube startet in Deutschland 12 Themenkanäle, die nicht das Fernsehen angreifen wollen, sondern “weiße Flecken” abdecken sollen, also Themengebiete, die im TV unterrepräsentiert sind. Themenkanäle werden für Lifestyle, Sport, Comedy etc. angeboten, nicht unähnlich dem ehemaligen Web-TV Projekt der Deutschen Telekom, 3min.de, das leider frühzeitig eingestellt wurde.

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