Youtube vs. GEMA

In Deutschland streiten die Rechteverwertergesellschaft GEMA und das online Videoportal Youtube um den Umgang mit lizenzpflichtigen Musikvideos in Deutschland.

In diesem SPIEGEL-Artikel versucht der Autor, die wichtigsten Argumente der involvierten Parteien zusammenzufassen.

Die Kernfrage (die Geldfrage): Die GEMA verlangt 0,6 Cent je Videoabruf. Youtube verweist auf die Möglichkeit, dass der Künstler über eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen angemessen vergütet werden könne. “Eine Beispielrechung: Laut der Internet-Marktforschungsfirma Comscore riefen deutsche Nutzer im April 2011 bei YouTube 3,8 Milliarden Videos ab. Einmal angenommen, 50 Prozent davon sind Musikvideos, deren Autoren die Gema vertritt: Dann müsste YouTube für die Videoabrufe in diesem Monat 11,4 Millionen Euro als Mindestvergütung an die Gema überweisen – diese Summe muss man erst mal mit Online-Werbung verdienen. ”

Weitere Preise der GEMA: 9,1 Cent je Download in Onlineshops und 75 Cent je Streamingkunde je Monat bei Streamingangeboten.

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